Alpencross Pfunderer Joch | Pfitscherjoch

Alpencross Tag 1 Pfitscherjoch

Finkenberg i. Zillertal - Schlegeisspeichersee - Pfitscherjochhaus
27 km / 1630 hm

die letzten steilen Serpentinen zur Staumauer rauf
12oo hm - nach genau 3 Stunden erreichen wir den Schlegeisspeichersee
verdiente Pause am Stausee
das ist nicht der Marmolada
und schon war es vorbei mit dem Asphalt
so weit kann es ja nicht mehr sein
und wieder gehts weiter....
Martin überlegt, ob er ein Bad nehmen sollte?
unsere Bikes haben sich auch mal eine Pause verdient
Martin macht Dampf
vor dem Pfitscherjochhaus weht die Südtiroler Fahne
das Pfitscherjochhaus
Prost!!!
nach einem halben Tag bergauf radeln haben wir uns ein Bierchen verdient, oder zwei, oder...

Wir starten zu unserem ersten Alpencross.
Was wird die nächsten sieben Tage in den Alpen auf uns zukommen?
Mit dem Wetter dürfte es kein Problem geben. Seit zwei Wochen lasse ich mir aus Bozen die tägliche Wettervorhersage zumailen. So wie es aussieht, haben die Wetterfrösche Recht. Strahlend blauer Himmel ist angesagt. Was uns ausser dem schönen Wetter auf unserem Alpencross erwartet, wissen wir nicht...

Unsere Startettappe geht übers Pfitscherjoch ins Pfitscher TaI.
In Finkenberg i. Zillertal brechen Martin und ich mit unseren MTB auf. Die Asphaltstrecke rauf zum Schlegeisspeicher ist gerade recht zum einrollen. Oben am Stausee gönnen wir uns dann einen Kaffee bevor es auf dem Weg 524 weiter Richtung Pfitscherjoch geht. Weil der Weg so abwechslungsreich und die Landschaft um uns herum so beeindrückend ist, merken wir gar nicht, wie sehr es bergauf geht.
Kein Wunder, daß wir hier nicht die einzigen Biker auf dem Weg zum Pfitscherjoch sind. Mit uns strampeln circa 25 andere Alpencrosser Richtung Italien. Bei Pausen überholen sie uns, später überholen wir sie wieder. Die Temperatur liegt knapp unter 30°. An dem Bach an dem unser Traum Trail entlang führt füllen wir immer wieder unsere Trinkflaschen. Solange Kühe nicht direkt am Bach weiden, haben wir dabei nix zu befürchten.
Anfangs schieben wir nur teilweise unsere Bikes. Nach der Lavitzalm wird durchwegs auf ganz groben Geröll geschoben.
Am Pfitscherjochhaus angekommen beziehen Martin und ich unser Doppelzimmer, welches ich vor vier Wochen schon vorgebucht hatte. Das Pfitscherjochhaus ist voll belegt. Ich tippe auf ein Verhältnis von 9:1 gegenüber den Wanderern.

Obwohl wir schon in Italien sind, feiern Martin und ich den ersten sucess unseres Alpencross auf der Südseite unserer Unterkunft, mit Weißbier anstatt mit Wein. Der Abend verläuft nach Spagetti, Lasagne und Weißbier mit vielen netten Alpencrossern in geselliger Runde.