Alpencross Brogles Alm | Seiser alm

Alpencross Tag 4 Seiser Alm

St. Ulrich - Seiser Alm - Völs am Schlern - Bozen - Kaltern - Mendelpass - Tuenno

89 km / 1400 hm

Heute werden Kilomter gefressen. :-)
Vom Grödner Tal, St. Ulrich geht unsere Alpencross Etappe auf die Seiser Alm, am Schlern vorbei, raus nach Bozen und Kaltern, mit der Mendelbahn auf den Mendelpass und weiter nach Tuenno.
Weil wir gestern Abend eine Fleißaufgabe zu machen hatten, unsere Pension lag sehr weit außerhalb und sehr weit oberhalb von St. Ulrich, gehts heute morgen mit einer rasanten Abfahrt runter nach St. Ulrich los... Und gleich gehts wieder aufwärts. Auf den 800 Höhenmeter zur Seiser Alm rauf zwickt es noch ein wenig am Hintern und in den Beinen. Das liegt wohl an den knapp 2400 Höhenmeter von gestern.
Der Jender Weg führt uns auf Schotter aus dem Grödener Tal, entlang am Jender Bach. Als wir die Seiser Alm erreichen ist auch das morgendliche Zwicken vorbei. Auf Asphalt geht es gemütlich durch die Seiser Alm. Langkofel und Plattkofel bilden mit den sanft hügeligen Wiesen der Seiser Alm immer wieder eine interessante Kulisse für unsere Radlerei. Gut dass wir recht früh dran sind, es sind bis jetzt nur wenige Wanderer unterwegs. Schlecht, dass wir im Geschwindigkeitsrausch, von der Seiser Alm runter nach Völs am Schlern den Abzweig auf einen Trail verpassen. So vernichten wir mehr Höhenmeter als gewollt auf ungeliebten Asphalt. Kurz vor dem Völser Weiher können wir dann doch noch auf den Trail abzweigen und so zum Völser Weiher gelangen. Zeit für eine kleine Pause...
Anschließend folgt eine lustige Asphaltsause von Völs nach Blumau. Wir bewegen uns hier parallel oberhalb der Autobahn Richtung Süden. Je mehr wir uns Bozen nähern, desto flacher wird das Gefälle, desto heftiger wird der Gegenwind und desto heißer wird es. In Bozen hat es schließlich 34° C, auf dem lang ansteigenden Radweg nach Kaltern stellen wir keine Geschwindigkeitsrekorde mehr auf. Schlecht ist auch, dass der Supermarkt in Eppan zwischen 12:00 und 15:00 Uhr geschlossen hat, also noch ein paar Kilometer weiter. die gekühlte Cola, Handwurst und Käse gibt es doch erst in Kaltern... Nach der verdienten Pause in Kaltern geht es noch ein paar Höhenmeter rauf nach St. Anton. Hier entdecken Martin und ich unser Interesse für geschichtsträchtige Kulturgüter. Die am 19. Oktober 1903 in Betrieb genommene Standseilbahn hat es uns angetan. Früher beförderte die Standseilbahn österreichische Gäste, vor allem aus den höheren Gesellschaftskreisen auf den Mendel hoch. In nur 12 Minuten bewältigt die Bahn, eine der längsten und steilsten in Europa, einen Höhenunterschied von 850 m, eine Steigung von 64% und eine Strecke von 4,5 km. Das nutzen Martin und ich gewaltig aus... Bei der anschließenden Abfahrt vom Mendel runter ins Nonstal merken wir, dass wir Südtirol verlassen haben und im Trentino angelangt sind. Das macht den Reiz eines Alpencross aus, durch verschiedene Landschaften und verschiedene Kulturräume zu radeln. Die 26 Kilometer nach Tuenno sind locker zu fahren, hauptsächlichh geht es bergab, nur Tuenno verlangt von uns eine kleine Bergankunft, aber das sind wir ja von gestern her schon gewohnt. Unser Albergo Tuenno finden wir dank perfekter Ausschilderung sofort in Ortsmitte...
Ein paar Bierchen haben wir uns nach einer Distanz von 96 Kilometern auch verdient. Fazit: Der Reiz dieser Alpencross Etappe liegt im Wechsel der Landschaften. Wir starten in St. Ulrich im Grödnertal, in den Dolomiten, in Südtirol. Beendet wird die Tour in Tuenno, in den Nonsbergen, im Trentino.

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