Alpencross Stilfserjoch | Almstüberl Trail

Alpencross Tag 1 Almstüberl Trail

Imst - Schönwies - Landeck - Tobadill - Vordergiggl - Hintergiggl - Almstüberl Trail - See - Kappl - Ischgl

52 km / 1320 hm
Auf den wärmsten April folgte der wärmste Mai, seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
"Geht das so weiter, wenn ich mitm MTB unterwegs sein werde?"
Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage versprechen, dass es keine totale Wetterverschlechterung geben wird. Ich kann in meinem ersten Zeitfenster, welches ich mir arbeits- und familientechnisch freigeschaufelt habe, starten.

Alpencross. Mit dem Mountainbike über die Alpen radeln.
Zum 11ten mal lege ich los, diesmal möchte ich wieder mal eine ganze Woche lang unterwegs sein. Sieben Tage lang nicht s anderes machen als mountainbiken.
Auf gehts.

Um 10:40 Uhr komme ich mit dem Zug in Imst in Pitztal an. Schnell rauf aufs Radl und ab geht die Post.
Die ersten Kilometer, aufm Radweg, über Schönwies Richtung Landeck, kurble ich tatsächlich mit einer Geschwindigkeit von knapp 30 km/h durch die grünen Wiesen. Liegt es daran dass rechts, unweit von mir die Autobahn verläuft oder dass ich zum Bieseln muss? Nach einer Pinckelpause ist die Frage beantwortet. Mit ruhigen 22 km/h geht es auf dem Inntal Radweg weiter, immer schön am Inn entlang, wie auch anders? :-)

"Servus Inn. Wir sehn uns morgen Nachmittag wieder." In Landeck verlasse ich den Gebirgsfluss.
Bis hierher ging es ca. 20 km flach ansteigend dahin. Jetzt ändert sich das, wird aber auch Zeit. Asphaltserpentinen bringen mein MTB und mich nach oben. Ab Tobadill wird die Strasse schmäler und der Verkehr weniger, die Landschaft um mich herum sehenswerter und die Aussicht runter ins Inntal oder ins Stanzer Tal immer wieder beeindruckend.
Nach dem Weiler Hintergiggl verlasse ich das graue Asphaltband. Ein grüner Wiesenweg bringt mich rauf auf 1388 m Höhe. Und dann gehts endlich runter. An der ehemaligen Jausenstation Almstüberl vorbei, führt mich der nightridetaugliche, weil mit Laternen ausgestattete, Trail nach unten. Im oberen Teil des Trails gibt es zwei Stellen an denen ich schiebe. Ich bin hier lieber etwas defensiv unterwegs, hab ja noch ein paar Tage vor mir. Später ist der Trail immer noch fordernd und auch teilweise ausgesetzt, mein Gefühl fürs Bike wird aber besser. Schließlich ist es so, dass ich vom schnellen Ende des feinen Trails überrascht werde. "Schade, ich bin ja schon in See."

Hilft nix. Noch schnell eine Cola reingeschüttet und auf der Hauptstraße rauf nach Ischgl.
Naja, die gut 300 Höhenmeter ziehen sich schon sehr. Ick kenn den Grund dafür dass ich auf der Ischgler Bundesstraße Bauchkrämpfe bekomme und fast kotzen muss. Eine kleine Schüssel Müsli um 4 Uhr morgens hält nicht für einen ganzen Alpencrosstag.

Dafür gibt es jetzt eine ganze Tüte voll mit Proviant aus dem Supermarkt. Prost.

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meine Bewertung der Tour

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