AlpenX Krimmler Tauern | Krimmler Tauern

AlpenX Tag 2 Krimmler Tauern

Krimmler Tauernhaus - Windbachtal - Krimmler Tauern - Kasern - Prettau - Ahrntal - Bruneck - Reischach - Kronplatz - St. Vigil
72 km / 1090 hm

Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
Du bist wohl noch nicht fertig mitm Frühstück?
Krimmler Tauern
???
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern, mein Ziel ...
Krimmler Tauern
... da will ich hin
Krimmler Tauern
...
Krimmler Tauern
... und da komm ich her
Krimmler Tauern
da ist doch ein Stück blauer Himmel zu sehen...
Krimmler Tauern
mein Wegerl
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
jetzt ist er wieder weg, der blaue Himmel
Krimmler Tauern
Regen und Nebel ab 2000 m Höhe
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
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mich wundert es nicht wenn gleich ein Schitourengeher daher kommt...
Krimmler Tauern
wo muss ich hin?
Krimmler Tauern
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... es sieht wieder gut aus
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Check!
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die Aussicht auf der anderen Seite...
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... zeigt die verlassene Neugersdorfer Hütte 2568 m
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der 14er bringt mich nach unten
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nach gut 200 hm Runterschieben kann ich wieder fahren
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Ahrntalschlussblick
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gegenüber die Dreiherrnspitze 3499 m
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Ui, eine Sitzblockade...
Krimmler Tauern
ich rolle zurück in die Zivilisation
Krimmler Tauern
auch Asphalt kann geil sein...
Krimmler Tauern
und es gibt doch einen SPAR-Markt der am Samstag Nachmittag auf hat...
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durchs Ahrntal schießen ...
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... um die Kronplatz Gondel zu erreichen
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Friedensglocke auf dem Kronplatz 2275 m
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Dolomitengipfel
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
Sonne und Wolken
Krimmler Tauern
homerun
Krimmler Tauern
Krimmler Tauern
Prost!

Nach einer Nacht mit nicht ganz so viel Schlaf und einem spartanischen Frühstück bin ich froh, das Krimmler Tauernhaus recht früh verlassen zu können. Heute geht mein AlpenX über den Krimmler Tauern Pass, anschließend durchs Ahrntal und auf den Kronplatz. Viel zu tun. packen wir s an.

Ein paar wenige Kilometer kann ich früh am Morgen noch durch sanfte Almwiesen des Krimmler Achentales radeln. Damit ist es aber schnell vorbei. Der historische Krimmler Tauernweg, mit seinen aneinandergereihten Felsplatten, wird für mich recht schnell unfahrbar. Beim Schieben meines MTB denke ich daran, dass diesen Weg über den Alpenhauptkamm nach Südtirol Kelten und Römer, Säumer und Hirten, viele Juden und sogar einige Kaiser als Handels- bzw. Fluchtweg nutzten. Ich denke auch daran, welchen Schwierigkeiten und Gefahren die Menschen auf ihrem Weg über den 2633 Meter hohen Pass ausgesetzt waren.
Schwierigkeiten bereitet mir zunehmend das Wetter. Je höher ich komme, desto mehr komme ich in die tiefhängenden Wolken rein. Wobei, die hängen gar nicht so tief, ich bin es, der immer höher kommt... Egal, ab einer Höhe von 2000 Meter bewege ich mich in dichtem Nebel. Dazu kommt, dass richtig schwere Regentropfen auf mich niederprasseln. Das Wasser steht mittlerweile in meinen Schuhen, die Regenjacke hält recht gut. Was nicht funktioniert ist der Regenschutz meines Rucksacks. Naja, der Regenschutz würde eventuell schon funktionieren, Pech ist dass der Reißverschluß des Faches eingerostet ist indem sich der Regenschutz befindet. Dann bleibt er halt im trockenen Fach, der Regenschutz. In einer Höhe von 2400-2500 Meter habe ich mit einem Schneefeld gerechnet. Dass hier oben aber alles mit einer einen halben Meter dicken Schneedecke bedeckt ist, das habe ich so nicht erwartet. Über ein 50 Meter breites Schneefeld hätte ich mein MTB gernegeschoben, aber hier ist alles voller Schnee. Ich zerre mein Radl nach oben. Die Reifen blockieren wegen dem Pappschnee. Das Radl wird Meter für Meter schwerer wegen dem Mistschnee. Immer wenn ich zu einem Felsen komme, knalle ich das Radl auf die Steine damit der Schnee wieder abfällt, zwei Schiebemeter später ist die ganz Mühe wieder umsonst, die Reifen sind schon wieder mit Schnee zugepappt... Das mit dem zunehmenden Gewicht des MTB ist die eine Sache, die andere ist, dass ich mich nicht mehr orientieren kann. Mein Bikenavi hat hier oben wegen etwas schlechten Empfang eine Genauigkeit von nur 10 Meter. Von meiner Linie auf dem Display habe ich mich schon vor längerer Zeit verabschiedet. Rot-Weiße Markierungen auf eingeschneiten Felsen sind schon lange keine mehr zu sehen, wie auch... Wenn ich im Schnee nicht alte Fußspuren eines Wanderers erkennen könnte, müßte ich hier oben umkehren, was natürlich überhaupt nicht passen würde. Irgendwann ist es dann doch so weit, am Horizont erkenne ich ein Holzkreuz. Es wird mir den richtigen Weg weisen, denke ich. Und ich habe Recht. Kurze Zeit später bin ich am Übergang.

Nach einer kurzen Pause und ein paar Beweisfotos mache ich mich schnell auf den Weg, runter. Runter von diesem unwirtlichen Übergang. Die ersten gut 200 Höhenmeter schiebe ich bergab, weiter unten wird der 14er Weg dann fahrbar. Alle 20 Meter sind Entwässerungsgräben quer zum Weg angebracht, mit aufgestellten Steinplatten. Ich rolle besonders langsam über diese um sie nicht zu Reifenkillern werden zu lassen. Je weiter ich nach unten komme, desto flowiger wird der downhill. Unten in Kasern bin ich dann heilfroh, wieder in einer sogenannten Zivilisation zu sein. Eine Asphaltstraße kann schon auch geil sein denke ich. Weiter gehts, um 17:00 Uhr an der Gondel am Kronplatz zu sein, ist mein nächstes Ziel. Mir pressierts ein bischen, ich muss noch durchs ganze Ahrntal, durch Bruneck durch und dann noch n paar Höhenmeter nach Reischach rauf...

Deswegen bleibe ich auf der Hauptstraße, ich verzichte auf den parallel verlaufenden Radweg. Alles wird gut. Durch Bruneck komme ich gut durch, den Kronplatzweg welcher mich nach Reischach bringt, finde ich recht schnell so dass ich um 16:45 Uhr in der Gondel sitze und dem Kronplatzgipfel, 2275 m, entgegen schwebe. Auf dem Brunecker Hausberg kann ich ein eigenwilliges Spiel von Sonne und Wolken, Licht und Schatten auf den Berghängen der benachbarten Dolomitengipfel genießen.
Der perfekte Abschluß eines besonderen AlpenX Tages.