Alpencross Similaun Hütte | Similaun Hütte

Alpencross Tag 3 Similaun Hütte

Vent - Martin-Busch Hütte - Similaun Hütte - Vernagtstausee - Schnalstaltrail - Naturns
35 km / 1080 hm

Similaun Huette
Similaun Huette
...immer gut zu fahren...
Similaun Huette
...ist der 8 km lange Weg...
Similaun Huette
...bis hinter zur ...
Similaun Huette
Similaun Huette
Similaun Huette
da gehts lang...
Similaun Huette
Similaun Huette
für alle Nachfahrer, ich folge nicht dem sichtbaren Weg der sich da hinten hoch zieht...
Similaun Huette
...ich bleibe unten in der Senke - am Horizont sehe ich schon den Umriß der Similaunhütte
Similaun Huette
Gletscher und Similaunhütte kommen näher
Similaun Huette
Similaun Huette
Similaun Huette
´ewiges Eis` unter meinen Füßen
Similaun Huette
Similaun Huette
Attentione!
Similaun Huette
Similaun (3599 m ) und Similaungletscher
Similaun Huette
Similaunhütte (3017 m)
Similaun Huette
Is this the real life? Is this just fantasy? *Bohemian Rhapsody - Queen
Similaun Huette
Die Lupe zeigt den schwarzen Punkt im Schnee, eine 5er Seilschaft beim Similaunabstieg...
Similaun Huette
der Vernagt-Stausee, da gehts gleich runter...
Similaun Huette
...gefahren wird weiter unten...
Similaun Huette
...die ersten 200 Höhenmeter trage ich mein Radl...
Similaun Huette
Similaun Huette
im Sattel reite ich weiter...
Similaun Huette
Similaun Huette
Vernagt-Stausee (1660 m)
Similaun Huette
Similaun Huette
von da oben komm ich her...
Similaun Huette
...und da gehts hin...
Similaun Huette
...enger Waldtrail...
Similaun Huette
...auf der rechten Seite des Schnaltals
Similaun Huette
Similaun Huette
Similaun Huette
mein Kühlschank in Naturns

Heute ist sie fällig, die MTB Überquerung des Alpenhauptkammes am Niederjoch, bzw. an der Similaunhütte.
In einer Höhe von 3017 Meter.

Von Vent geht es 8 Kilometer lang auf einem Fahrweg zur Martin-Busch-Hütte (2500 m). Dieser MTB Weg ist durchgängig fahrbar, ich erreiche die Martin-Busch-Hütte schon nach knapp zwei Stunden. Es geht auch gleich weiter, jetzt mehr schiebend.

Ich stelle mir die Frage, warum schiebe ich mein Radl auf einen Übergang mit mehr als 3000 Meter Höhe?
Warum tue ich das was ich tue? Was ist wirklich wichtig?
In meinem Kopf kreisen Gedanken. Familie. Gesundheit. Arbeit. Eine große Zufriedenheit stellt sich ein.
Ich gehe. Ein Schritt nach dem anderen. Auf einmal nehme ich alles um mich herum wahr, die Hitze, den Staub, die vielen Felsen um mich herum, Sonne, Schweiß und Abschürfungen. Meinen Atem. Das Klickern meines Rades. Das laute Getöse des Baches neben mir. Und dann ist er da der kleine, perfekte Moment, indem einfach alles gut ist. Diese Momente dauern nie lange an, aber ich grinse noch ein halbes Jahr später wenn ich mich daran zurück erinnere. Kurz vor der Similaunhütte, wie ich mein MTB über den Gletscher schiebe, ich fast keine Kraft mehr in den Beinen habe, genau dann kommt dieses Gefühl.

Die Similaunhütte ist bei Mountainbikern sehr beliebt. Wie ich meine wohlverdienten Spaghetti in mich hinein schaufle kommen immer mehr mit ihren Bikes hier oben am Niederjoch an. Ich denke es sind genau so viel Mountainbiker wie es Wanderer oder Bergsteiger sind. Weit unter mit glitzert der Vernagt-Stausee. Es ist noch ein langer Weg bis dahin. Die ersten 200 Höhenmeter ist für mich an ein Fahren überhaupt nicht zu denken. Ich trage mein MTB über steile Felsstufen bergab. Erst weiter unten kann ich mein Radl wieder für den Zweck nutzen, für den es geschaffen wurde. Mit voll ausgefahrener Federung und versenktem Sattel lenke ich meinen Drahtesel über einen schmalen, wilden Trail. Die Federung hat einiges zu schlucken. Hin und wieder muß ich hier unten absteigen...
Kurz vor dem Stausee wird die Landschaft wieder so grün wie der Stausee von oben schon zu sehen war. Familien flanieren über die Staumauer. Die Zivilisation hat mich wieder. Ein kleines Schmankerl zum Tagesabschluß gibt es noch. Ich könnte auf der geteerten Hauptstraße durch das Schnalstal schießen. Mag ich aber noch nicht. Auf der anderen Seite der Staumauer führt ein enger, teilweise ausgesetzter MTB Trail im Wald nach unten. Erst Richtung Unsere Frau, dann nach Schnals. Auch hier finde ich meinen Spaß, bike über Wurzeln und Steine, surfe über den Trail Irgendwann nehme ich dann doch die Schnalstalstraße, schieße mit 65 km/h weiter nach unten. Ich denke mir bläst jemand mit einem Föhn heiße Luft ins Gesicht wie ich kurz vor Naturns zum Stehen komme.