MTB Tour | Solstein Haus

Solstein Haus

Scharnitz - Möslalm - Kristenalm - Solsteinhaus - und zurück
31 km / 920 Höhenmeter

Solstein Haus
Solstein Haus 02A
Gleirschhöhe mit Blick auf die junge Isar, hier waren wir schon mal
Solstein Haus 03A
Solstein Haus
an der Möslalm vorbei...
Solstein Haus
...biegen wir später rechts ab und folgen dem Kristenbach...
Solstein Haus
Wer springt zuerst?
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der Kristenbach begleitet uns auf dem Weg...
Solstein Haus
...zur idyllischen Kristenalm (1348 m)
Solstein Haus
eine letzte Abkühlung...
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...bevor es bergauf geht. Sind wir eigentlich noch richtig dran?
Solstein Haus
Schiebung...
Solstein Haus
Blick zurück, da gehts morgen runter... etwas schneller als raufzu
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Blick zurück auf das Geschaffte
Solstein Haus
Solsteinhaus (1805 m)
Solstein Haus
Abendstimmung an der Solsteinalm
Solstein Haus
der Weg zur Eppzirler Scharte im Abendlicht...
Solstein Haus
ein neuer Tag bricht an...
Solstein Haus
...da geht es jetzt gleich runter...
Solstein Haus 19A
...los gehts
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der Weg ist nicht immer so gut zu fahren
Solstein Haus 21A
Solstein Haus
Solstein Haus 23A
wir haben es geschafft, was jetzt kommt ist nur mehr gemütliches heimrollen...

Ferienzeit = Ausflugzeit.
Mit Jonas geht es heute ins Karwendel, wieder mal ins Karwendel. Unser Ziel ist das 1805 m hoch gelegene Solsteinhaus.
Von Scharnitz aus folgen wir erstmal der ca. 20 Kilometer jungen Isar. "Wieder an der Isar entlang?", meint Jonas. "Nicht lange."...
An der Gleirschhöhe biegen Jonas und ich rechts ab, wir überqueren die Isar und klettern mit unseren Radln den kurzen aber knackigen Anstieg auf der anderen Seite der Isar nach oben. Dann geht es gemütlicher weiter, eben dahin eigentlich. Ich war hier schon mal unterwegs. Mit Martin und Erwin bin ich vor ein paar Wochen zur Pfeishütte geradelt. Damals habe ich schon am Abzweig zum Solsteinhaus in diese Richtung geschielt. Heute nehmen Jonas und ich den Abzweig.
Nach der Möslalm folgen wir nicht mehr dem Gleirschbach, sondern dem Kristenbach. Dieser begleitet uns durch das Großkristental bis zu der idyllisch gelegenen Kristenalm (1348 m). An der Kristenalm gibt es Holunderschorle und frische Milch als Stärkung für das, was anschließend kommt. Wir fahren noch ein paar hundert Meter, verlassen dann aber den Fahrweg und schieben. Wir schieben 400 Höhenmeter auf einem schmalen, steilen Wanderweg nach oben. Jetzt weiss ich auch warum die Pächterin der Kristenalm uns angeboten hat, die Räder bei der Alm stehen zu lassen und zu Fuß, ohne Räder zum Solsteinhaus rauf zu gehen. Der Schotter ist teilweise lose und tief, wir rutschen dann immer wieder mal zurück. Besonders beim Überqueren von Geröllabgängen überlegen wir, ob denn das hält? Hin und wieder sind hohe Stufen zu überwinden, so dass auch mit Schieben nix mehr geht. Wir wuchten dann gemeinsam unsere Bikes nach oben. Mit ganz vielen Pausen benötigen Jonas und ich für diese Schieberei knapp 2 Stunden. Was uns motiviert hier weiter zu machen, nicht umzukehren, ist die Vorfreude auf Apfelstrudel mit Sahne und Apfelschorle am Solsteinhaus.
Und dann sind wir oben. Wir genießen auf 1805 m Höhe das Gefühl, es geschafft zu haben und den Apfelstrudel :-). Mit einigen Wanderern sitzen wir auf der Terasse am Solsteinhaus und bewundern die Aussicht auf den 2541 Meter hohen "Großen Solstein" und die Landschaft um uns herum. In dieser Höhe sind die benachbarten Berge und die Aussicht ein Stück interessanter als weiter unten. Auch das ist der Lohn für die Anstrengung...

Nach einer erholsamen Nacht am Solsteinhaus geht es früh am Morgen des nächsten Tages wieder auf die Bikes. Das Gras der Alm ist vom Frühtau noch ganz feucht, die tiefstehende Sonne modeliert interessante Schatten in die hügelige Alm. Jonas und ich rollen durch den morgendlichen Nebel nach unten. Der Weg, der uns gestern so viel abverlangte, ist heute unsere Downhillpiste. Mit tiefgestelltem Sattel bekommen wir immer mehr Gefühl für das Fahren. An den besonders steilen Stellen sind wir natürlich vorsichtig und schieben bergab...
An der Kristenalm vorbei ist es dann nur mehr ein gemütliches Heimrollen bis zum Parkplatz in Scharnitz.. Ein bischen Wehmut kommt dann auf, wie wir in Scharnitz sind. Der Parkplatz ist voll gefüllt, um uns herum packen unzählige Mountainbiker ihre Sachen zusammen und brechen bei bestem Wetter auf zu ihren Touren. Wir müßen leider einpacken, wären aber gerne noch eine Runde gefahren...

Fazit: Eine Tour, die es in sich hat. Ich bin stolz darauf, dass Jonas die Tour geschafft hat. 400 Höhenmeter Schieben, ganz ohne Fahren, würde ich jetzt aber mit meinem 10jährigen Sohn nicht mehr machen. Das Solsteinhaus ist raufzu mehr etwas für Wanderer, der Downhill ist für fahrtechnisch versierte Biker bestimmt ein Schmankerl...
Beim nächsten mal geht es bestimmt auch wieder hoch hinaus, aber mehr im Sattel...