MTB Tour | Halleranger Haus

Halleranger Haus

Mittenwald - Scharnitz - Isarquellen - Kastenalm - Kohleralm - Hallerangerhaus - und zurück
49 km / 900 Höhenmeter

Halleranger Haus
Halleranger Haus
Jonas fragt ob das früher ein Wikingerdorf war? Wer weiß, vielleicht...
Halleranger Haus
die Isar, kurz hinter Scharnitz
Halleranger Haus
Halleranger Haus
Halleranger Haus 06A
Tiefblick runter zur Isar, (Gleirschhöhe 1069 m)
Halleranger Haus
immer der Isar entlang
Halleranger Haus
Stoamandlfamilie
Halleranger Haus
Pause auf der Isarbrücke, nicht in Plattling...
Halleranger Haus
die Kastenalm auf 1220 m Höhe, mit dem Einrollen ist es vorbei...
Halleranger Haus
...mit dem Biken ist auch vorbei, Schieben ist angesagt...
Halleranger Haus
500 hm haben wir noch vor uns...
Halleranger Haus 13A
wo es geht, wird gefahren...
Halleranger Haus
Lafatscher Bach
Halleranger Haus 15A
Halleranger Haus
die Kohleralm
Halleranger Haus
Halleranger Haus 18A
für Mami, die leider nicht mitfahren konnte...
Halleranger Haus
der letzte Anstieg, rauf zum Hallerangerhaus, liegt vor uns...
Halleranger Haus
das Hallerangerhaus auf 1768 m Höhe, wir haben es geschafft
Halleranger Haus
Halleranger Haus
Lafatscher Rosskopf (2502 m)
Halleranger Haus 23A
der Weg Nr. 224, vom Hallerangerhaus rüber zum Lafatscher Joch
Halleranger Haus
es geht wieder runter
Halleranger Haus
Halleranger Haus
Halleranger Haus 27A
Halleranger Haus
20 km Rollen, 500 hm auf 5 km Strecke, Respekt Jonas...

Pfingstferien.
Zeit, um mit dem 10jährigen Sohn eine Biketour "in den richtigen Bergen" zu starten...

Nachdem wir in Mittenwald, auf dem Mountainbiker Parkplatz Schwarzenfeld geparkt und unsere Bikes und Rucksäcke klar gemacht haben, geht es gleich los Richtung Scharnitz. Nach 15 min. sind wir in Tirol. Wir durchqueren Scharnitz, lassen die Abzweigung ins Karwendeltal links liegen und folgen dem Lauf der Isar immer leicht ansteigend. Die Landschaft um uns herum sowie die abwechslungsreichen Blicke auf die Isar lassen es uns nicht merken, wie wir langsam Höhenmeter sammeln. Auch die Kajakfahrer, die sich im kalten Wasser rechts von uns versuchen, tun ihr Bestes, um uns bei der Radlerei hier zu amüsiern. Da kommt es schon mal vor, dass erst ein Kajak daher kommt und erst später der paddelnde und spuckende Fahrer folgt...
Nach einer Strecke von knapp 20 km erreichen Jonas und ich die Quellen der Isar. Hier entspringt also der Fluß, der nach 295 km in unserer Heimat in die Donau mündet. Grund genug für eine ausgiebige Pause... Nach einem Müsliriegel auf der Isarbrücke geht es weiter Richtung Kastenalm. Vom Höhenprofil der Strecke her weiß ich, dass sich jetzt einiges ändern wird. Ab der Kastenalm geht es steil bergauf. Auf einer Strecke von knapp 5 Kilometer gilt es mehr als 500 Höhenmeter zu überwinden. Das heißt, dass wir viel zu schieben haben. Jonas stemmt sich gegen den steilen Anstieg. Sein Bike, ein Scott Voltage YZ 26 bringt mit 14,5 kg zwei kg mehr auf die Waage als mein Bergamont. Das merke ich, als Jonas mir anbietet, mein Radl zu schieben... Egal, abwechselnd schieben und fahren wir nach oben. An der Kohleralm wird es für längere Zeit fahrbar. Unser Weg schlängelt sich nur mehr leicht ansteigend durch die sattgrüne Alm. Dass unser Ziel, das Hallerangehaus vor uns am Hang zu erkennen ist, motiviert uns zudem. So ist auch der letzte Anstieg, rauf zum Hallerangerhaus, schnell überwunden. Wir haben es geschafft. Für Jonas ein Gefühl, als hätte er mit der E-Jugend 10:0 gewonnen...

Wir beziehen unser reserviertes Doppelzimmer, stärken uns mit Apfelkuchen und Cola und lassen es uns mit anderen Mountainbikern und Wanderern gut gehen. Am Abend serviert uns die Familie Seger eine Riesenportion Lasagne, nach einem kleinen Spaziergang rund um das Hallerangerhaus fallen wir recht früh in einen tiefen verdienten Schlaf...

Am nächsten Morgen geht es gleich nach dem Frühstück wieder auf unsere Bikes. Das heißt, wir sitzen nicht so richtig drauf. Vielmehr stehen wir in den Pedalen, unsere Hintern sind hinter dem Sattel, über dem Hinterrad. So überwinden wir die steilen Stellen und engen Serpentinen bis zur Kastenalm runter. Diese steilen Stellen erfordern einen überlegten Einsatz unserer Bremsen um nicht auf losem Schotter irgendwo runterzurutschen. Dass es zeitweise anfängt zu regnen stört uns keineswegs, im Gegenteil, das Abenteuer Downhill wird hierdurch noch verstärkt... :-) Die restliche Strecke, an der Isar entlang über Scharnitz nach Mittenwald ist ein gemütliches Heimfahren. Ab Mittenwald sind wir dann in knapp drei Stunden daheim, Jonas will schließlich noch ins E-Jugend Training.

Fazit: Bei der Planung dieser Stichtour war es mir wichtig, dass wir zu jeder Zeit hätten umkehren können, ohne einen Anstieg vor uns zu haben. Die Familie Seger vom Hallerangerhaus ist sehr nett, Zimmer und Essen sind optimal. Jonas hat eine klasse Leistung gebracht, bergauf und auch bergab...
Das war nicht die letzte Tour mit ihm.