Val Duron | Sella Ronda MTB Tour

Val Duron | Sella Ronda

Bindelweghütte - Pass Pordoi - Canazei - Val Duron - Pass Duron - auf der Schneid - Wolkenstein
42 km / 1120 hm

Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
...ein neuer Tag...
Sella Ronda Val Duron
...in diesen einzigartigen Bergen...
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron 06A
in Canazei wechseln wir vom Downhilldress ins leichte Uphilldress...
Sella Ronda Val Duron
Asphaltanstieg nach Pian, oberhalb von Campitello di Fassa...
Sella Ronda Val Duron
in der Ferne, Rosengartengipfel...
Sella Ronda Val Duron
Hofdurchfahrt in Pian
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
gleich geht es weiter...
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
ab einer Höhe von 1850 m wird das Val Duron weiter...
Sella Ronda Val Duron
...kitschig, aber doch auch schön
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
rechts, zwischen Fels und Alm befindet sich der Pass Duron
Sella Ronda Val Duron
Malga Docoldaura, dahinter der Plattkofel
Sella Ronda Val Duron
Heinz hat es sich bequem gemacht, kein Wunder, er wartet schon eine halbe Stunde auf uns...
Sella Ronda Val Duron
Auf der Schneid, ein Sahnestück der Seiser Alm, dahinter der Plattkofel
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron 21A
Kapelle an der Zallinger Hütte
Sella Ronda Val Duron
Sella Ronda Val Duron
Zallinger Hütte, 2054 m Höhe
Sella Ronda Val Duron
ist das der Schlern, der da noch rüberwinkt und Servus sagt?
Sella Ronda Val Duron
Servus Sella Ronda

Wir können es heute ruhig angehen, unser Tagesprogramm, die Umrundung von Langkofel und Plattkofel ist easy zu biken. Als Erstes geht es auf dem Bindelweg weiter, vor zum Pass Pordoi. Am Pass teilen wir uns auf, Helmut und Herbert rollen auf der Passstraße nach Canazei, der Rest der Gruppe poltert auf einem erstklassigen Singletrail ins Tal. Der Trail, anfangs Weg 627, ab Albergo Pordoi in der Karte nicht mehr eingezeichnet, führt teilweise extrem steil, mit Steinen und Wurzeln gespickt nach unten. Mittendrinn stoßen wir auf die Sella Joch Passstraße und verlasssen diese gleich wieder. Vor dem Albergo Bianco schmeiß ich mein Stereo kurz zur Seite und lauf ein paar Meter gen Tal. Weiter ist aber nix passiert, es geht dann auf dem Weg 655, einer steilen Schipiste weiter nach Canazei.
An der Kirche im Ort treffen wir uns wieder. Wir wechseln vom Downhill- zum Uphilldress und verlassen gleich nach der Discothek Drink am Ortsausgang von Canazei die Hauptstraße. Rechts führt uns ein steiler Anstieg hinauf nach Pian. Ein kleiner, idylischer Ort, oberhalb von Campitello di Fassa. Ich sehe unter mir das Fassatal und in der Ferne Berggipfel des Rosengartengebirges, schwelge in Erinnerungen. Erinnerungen an den 2006er Alpencross. Irgendwie hat sich mein erster Alpencross stärker im Hirn eingebrannt als die danach folgenden... Der Weg durch Pian ist ein neu renovierter Radweg, eine Traumtour. Wir biken durch sehr schön angelegte kleine Höfe, sehen unmittelbar, wie die Leute hier leben... Später stoßen wir auf den Hauptweg des Val Duron, der Weg wird jetzt recht steil und zwingt alle außer Heinz zum Schieben. Heinz meint wieder einmal, er sei zum Radlfahren hier, nicht zum Schieben... Der hat gut reden.

Ab 1850 m Höhe wird der Weg humaner, wir sitzen jetzt wieder alle im Sattel. So habe ich mir das Val Duron vorgestellt. Sonne, blauer Himmel, grüne Almen, einzeln verstreute Weiler und unser Ziel, der Pass Duron ist schon von weitem zu erahnen. Als es dann soweit ist und wir den Pass auf 2204 m Höhe erreichen, sitzt Heinz schon lange auf einem der Felsen da oben und wartet auf uns. nis.

Das sei aber kein Problem, versichert er mir. Mit ihm läßt es sich sehr gut in einer Gruppe biken, er genießt in der Zwischenzeit die Aussicht auf die Seiser Alm unter ihm.
"Auf der Schneid" heißt der sehr ursprüngliche Teil der Seiser Alm, den wir anschließend unter unsere Stollen nehmen. Ein steinloser, erdiger Weg führt uns nach unten, auf Schotter geht es dann nochmal 200 hm rauf zum Berghaus Zallinger. Prost und Mahlzeit. Das Berghaus Zallinger auf 2054 m Höhe kommt gerade recht zum Mittagessen, wir sitzen neben zahlreichen Wanderern auf der Terasse und lassen es uns gut gehn. Viel kommt jetzt nicht mehr. Auf dem Weg über Monte Pana nach Wolkenstein winken uns noch Schlern und Plattkofel zum Abschied zu. Ich winke zurück und sage Servus.
Die Sella Ronda ist geschafft. Die 2480 hm des ersten Tages waren sicherlich recht viel für jeden von uns, die Stimmung in der Gruppe ließen wir uns durch die anstrengenden Aufstiege aber nicht verderben. Die einzigartige Landschaft der Dolomiten, die lässigen Downhills, die nette Bewirtung und hervorragende Ausstattung der Bindelweghütte lassen so manche Schiebepassage vergessen.
Es war alles in allem, eine spitzen Tour und ein unvergessliches Erlebnis.