Montesole Trail
Goldrain - Latsch - Marein - Kastelbell - Köstenplon - Platz - St. Martin im Kofel - Montesole Trail - Tschilli Trail - Montesole Trail - Goldrain
25 km / 1080 Höhenmeter
Goldrain - Latsch - Marein - Kastelbell - Köstenplon - Platz - St. Martin im Kofel - Montesole Trail - Tschilli Trail - Montesole Trail - Goldrain
25 km / 1080 Höhenmeter
Auf dem Etschradweg blässt uns der Rückenwind nach Latsch und Marein. Alex fragt: "Martin, kommst du rundum oder musst du zurücksetzen?" Martin schafft es aufm Radweg um die Kurve zu radeln, mit seinem neuen 29er Cube Acid.
Und dann gehts auch schon los.
Wir befinden uns auf einer Höhe von 600 m und der Einstieg in den
Montesole Trail ist auf 1610 m Höhe. Was das heisst kann sich jeder selbst ausrechnen. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen treten wir zusammen Richtung St. Martin
im Kofel. Unsere Gruppe zieht sich dabei recht schnell auseinander, zum Pause machen und ratschen treffen wir immer wieder zusammen. Es tut richtig gut, abwechselnd neben
Erwin, Martin und Alex Höhenmeter zu machen, miteinander zu ratschen und dabei immer mehr ins Schwitzen zu kommen. Unter uns breitet sich das Vinschgau, mit seinen
in geometrischer Perfektion angelegten Obstplantagen aus. Serpentinen bringen uns Höhengewinn. Alex meint: "Ein paar Meter auf einem Flachstück zu radeln ist wie bergab
fahren."
Auf 1500 m Höhe kreuzt der Montesole Trail die Fahrstraße. Martin und Alex genießen hier die Aussicht in das gegenüberliegende Martelltal. Die beiden können
sich von diesem Blick gar nicht mehr losreißen, so dass Erwin und ich die letzten 100 Höhenmeter alleine hochkurbeln müssen. Kein Problem, wir kommen ja eh wieder vorbei.
Der Einstieg in den Montesole Trail liegt ein wenig unterhalb der St. Martin Kapelle. Sattel rein, Hut auf und Protektoren ran. Es kann los gehn. Erwin und ich poltern auf
staubtrockenem, erdigem und teilweise felsigem Trail runter zu unseren Mitbikern. Zu viert geht es nach ein paar Minuten weiter. Der Montesole Trail wird jetzt schwieriger,
steiler und so verblockt dass wir teilweise nur schiebend runter kommen. Erwin hält sich hier am längsten im Sattel. Irgendwann muss aber auch er die Segel streichen. Wie wir so
den Trail runter schieben überholen uns drei Profis. Also das sieht schon verdammt gut aus wie die Jungs über die hohen Felsstufen nach unten reiten. Vielleicht ist es für uns
einfach noch zu früh in der Saison. Vielleicht aber auch nicht...