Madritschjoch 2016 | MTB Tour

Madritschjoch 2016

Goldrain - Bikeshuttle - Sulden - Suldenbahn - Bergstation Suldenbahn - Madritschjoch - Zufallhütte - Zufrittsee - Martell - Morter - Goldrain
32 km / 580 Höhenmeter

Madritschjoch 2016
Madritschjoch 2016
unterm Schilift schieben wir nach oben
Madritschjoch 2016
Madritschjoch 2016
das omnipräsente Dreigestirn, Königsspitze (3.859m), Monte Zebru (3.740m) und Ortler (3.905m)
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kurz vor der Madritschhütte (2818 m)
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Madritschhütte
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´Loud Neighbourhood´ on tour, fast...
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Frau Holle schaut wohl immer wieder mal vorbei
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rheinländisch-bayerische Freundschaft
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Danke für deine Fotos, Torsten
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die letzten Meter vorm Joch
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fb, snapchat, instagramm oder so
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nach 2007 zum zweiten mal auf dem Madritschjoch (3123 m)
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Johnny zeigt uns den Trail nach unten
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Andy, over the top
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es ist ein Traum, hier oben sein zu können
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Gipfel der Cevedale Gruppe im Süden
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Torsten, unser Begleiter
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Downhill durch eine Mondlandschaft
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Flow, das optimale Erlebnis im Grenzbereich zwischen Herausforderung und Können
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Andy, im Flow Tunnel
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wir fliegen
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holy Trail
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die Zufallhütte und links die Ruine des Hotel `Paradiso del Cevedale´(in Betrieb 1935-1943)
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Einkehr
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Zufallspitze (3757 m) und Monte Cevedale (3769 m)
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Krampf auf dem 36er Weg
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hinten vorbei am Zufrittsee (1850 m)
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Blick zurück
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der 36er
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spätestens hier sollte der 36er verlassen werden, über die Staumauer zurück zur Teerstraße
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der 36 bringts hier wirklich nicht
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ab dem Gasthof Waldheim wieder auf den 36er, jetzt absolut zu empfehlen
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wir nähren uns Martell (1293 m)
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omnipräsentes Dreigestirn :-)
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omnipräsentes Dreigestirn :-)
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gleich gehts raus ins Etschtal
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Burg Obermontani (824 m)
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an der Burg Untermontani (790 m)
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Blick zurück
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runter ins Etschtal auf dem wahnsinnsgeilen Spitzkehrentrail

Wir machen beim Hochschieben hin und wieder Pause. Nicht weil uns die Luft aus geht, sondern weil wir uns nicht satt sehen können an dieser faszinierenden, hochalpinen Landschaft. Die Felswände und Gipfel von Königsspitze (3.859m), Monte Zebru (3.740m) und König Ortler (3.905m) sind so nah, dass wir sie streicheln können. Nach der Madritschhütte überqueren wir auf ca. 3000 Meter ein kleines Schneefeld und dann sind wir auch schon oben. Eigentlich schade, dass es so schnell geht.

Nach 2007 bin ich heute zum zweiten mal hier oben. Mit Jonas, Andy und unserem kölschen Jeck Torsten, teile ich diesen besonderen Augenblick. Die Gipfel der Berge rundherum sind zum Greifen nahe und die Fernsicht ist phänomenal. Gut dass noch ein absoluter Trailwahnsinn auf unserem Programm steht, sonst würden wir wohl drei Tage lang hier oben bleiben.
Die ersten gut 100 hm schieben wir unsere MTB nach unten. Oben am Joch ist es nicht steiler als weiter unten, aber der Untergrund des Trails ist zu locker. Beim Schieben denke ich dass unter meinen Füßen alles wegrutscht.

Aber dann ist es soweit. Erst vorsichtig, dann immer sicherer finden wir vier unsere Position auf den Bikes. Wir zirkeln unser MTB durch enge Spitzkehren, über steile Hänge nach unten. Wir reiten über steile Stufen und durch enge Rinnen. Wir sind nicht mehr abgetrennt von unseren Bikes, wir sind eins mit ihnen. Wir verschmelzen mit unseren MTB. Wir meistern technische Sequenzen, die wir nicht immer meistern. Dieses Erlebnis von Flow vergleiche ich mit dem Lauf von Wasser. Alles was sich uns in den Weg stellt wird gefahren ohne dass wir ein einziges mal den Fuß auf den Boden stellen.

Außer wir machen Pause.
Das gemeinsame Glücksgefühl schneidet uns vier ein Grinsen ins Gesicht. Wir klatschen uns gegenseitig mit Torsten ab, den wir vor einigen Stunden noch gar nicht gekannt haben. Mountainbiken verbindet.

Nach Spiegelei und Bratkartoffeln auf der Zufallhütte (2265 m) geht es auf dem 36er Weg durchs Martelltal. Wobei wir hier einen Fehler machen. Wir nehmen gleich nach der Zufallhütte den 36er. Das hätten wir uns sparen können. Erst fahrbar, dann ein kompletter Krampf. Der Weg ist später zugewachsen, führt immer wieder steinig bergauf. Besser wäre es, wir hätten die Asphaltstrasse zum Zufrittsee genommen. Der Flow ist futsch.
Das Stück, hinten am Zufrittsee vorbei ist wiederum ok.
Am nördlichen Ende des Zufrittsees machen wir den zweiten Fehler. Wir bleiben dummerweise wieder auf dem 36er Weg. Besser wäre es gewesen über die Staumauer wieder vor zur Asphaltstrasse zu fahren. Dann hätten wir uns die Hoch- und Runterschieberei sparen können. Der Flow ist futsch.

Irgendwann spuckt uns der 36er doch auf die Hauptstrasse. Gott sei Dank. Auf der bleiben wir bis zum Gasthof Waldheim, auf ca. 1550 m Höhe. Ab dem Gasthof Waldheim nehmen wir wieder den 36er Weg, welcher jetzt eine totale Empfehlung ist. Mit hohem Speed gehts über Wiesen und Schotterwege, enge Pfade führen durch Waldstücke und an grünen Almen vorbei. Gegenanstiege schießen wir mit offenen Bremsen nach oben. Der Flow ist wieder da.

Kurz vor dem Ende unserer Tour führt uns Torsten auf schmalen Waalwegen zu den Burgen Obermontani und Untermontani. Die sandigen Spitzkehrentrails die wir hier kennen lernen sind genau der richtige Abschluss für diese besondere MTB Tour.
In der Chill out zone in Goldrain lassen wir vier unsere Erlebnisse Revue passieren Wir stärken uns für die Heimfahrt und verabschieden uns von Torsten.

Eins steht fest, das waren nicht die letzten Trail Tage im Vinschgau. :-)