Eisjöchl MTB Tour von Pfelders rauf

Eisjöchl

Platt bei Moss i. Passeier - Pfelders - Lazins Alm - Stettiner Hütte
18 km / 1879 hm

Eisjoechl Pfelders
Eisjoechl Pfelders
Schau mer mal was aus den Wolken noch wird...
Eisjoechl Pfelders 03A
Guten Morgen
Eisjoechl Pfelders
im Pfelderer Tal
Eisjoechl Pfelders
Pfelders (1622 m), ab hier ist Schluß mit dem Asphalt...
Eisjoechl Pfelders
...ein Forstweg führt nach Lazins
Eisjoechl Pfelders
Gasthof Lazins (1782 m), ein idylisches Fleckchen
Eisjoechl Pfelders
am linken Bildrand die Lazins Alm, dahinter der Weg...
Eisjoechl Pfelders
bei genauem Hinsehen erkenne ich den querverlaufenden Weg und einige Serpentinen
Eisjoechl Pfelders
Apfelschorle und Apfelstrudel...
Eisjoechl Pfelders
steile Serpentinen...
Eisjoechl Pfelders
der Weg ist teilweise etwas ausgesetzt...
Eisjoechl Pfelders
die beiden sind meiner Meinung nach in die falsche Richtung unterwegs
Eisjoechl Pfelders 14A
beim Schieben bleibt Zeit für die kleinen Sehenswürdigkeiten
Eisjoechl Pfelders
Eisjoechl Pfelders
so hab ich mir das Eisjöchl vorgestellt...
Eisjoechl Pfelders
wo eine Markierung ist muß auch ein Weg sein...
Eisjoechl Pfelders
Eisjoechl Pfelders
es wird etwas dunkel...
Eisjoechl Pfelders
...und die letzten 20 Minuten regnet es. Solange Zeit zum Fotografieren bleibt, kann es nicht so schlimm sein
Eisjoechl Pfelders
die Sonne ist zurück...
Eisjoechl Pfelders
Stettiner Hütte (2875 m)
Eisjoechl Pfelders
der weitere Weg zum Eisjöchl, die 20 Höhenmeter kommen morgen unter die Stollen
Eisjoechl Pfelders
nach knapp 1900 Höhenmeter am Stück ist Eisjöchl Posing erlaubt...
Eisjoechl Pfelders
schaut doch gar nicht so schlimm aus ... ist´s auch nicht...

"Das Eisjöchl kommt mir mit Sicherheit noch unter die Räder." Damit habe ich vor kurzem meinen AlpenX in Meran abgebrochen. Zwei Wochen später ist es dann soweit. Ich starte in der Nähe von Moos im Passeier zu einer zweitägigen Eisjöchl-Tour.

Startort ist Platt (1146 m), hier gibt es im Ortszentrum einen größeren, öffentlichen Parkplatz, auf dem ich mein Auto die nächsten zwei Tage stehen lassen kann. Nachdem ich meine Sachen gepackt habe, (eigentlich nicht viel weniger als auf einer AlpenX-Tour) geht es schon los. Auf Asphalt geht es recht unspektakulär nach Pfelders. (1622 m) Eine lockere Einrollstunde durchs Pfelderer Tal...
An der rechten Talseite sehe ich an den steilen Hängen des Gurgler Kamms aufsteigende Wolken. Der Wetterbericht hat sommerliches Wetter mit Regenschauern und Gewittern in den Nachmittagstunden gemeldet. "Schau mer mal..."
Von Pfelders zur Lazins Alm (1882 m) führt mich ein gut zu fahrender Forstweg durch einen Pinienwald. Schon recht früh wird der Blick frei zur Lazins Alm und den dahinter liegenden Anstieg. Schön, wenn man ein Ziel vor Augen hat... Nach Apfelstrudel und Apfelschorle an der Lazins Alm geht es los. Mit einigen anderen Mountainbikern schiebe ich die unzähligen Serpentinen nach oben. Der Weg ist vor allem im unteren Bereich gleichmäßig steil angelegt, gut zu schieben. An ein Fahren ist aber nicht zu denken. Ungefähr alle 30 m dienen dem Weg aufgestellte Steinplatten als Entwässerungshilfen. Diese Kraft- und Reifenkiller sind wohl auch Fahrspaßkiller...
Auf dem Weg nach oben kommen mir schon hier unten, im relativ humanen Bereich, Mountainbiker entgegen, die ihr Bike bergab schieben. Es gibt viele Diskussionen über die Richtung, in der man die Eisjöchl-Tour fahren soll. Entweder von der anderen Seite, vom Schnalstal her, oder so wie ich, von Pfelders her? Ich denke, diejenigen die ihr Bike hier, bergab, noch schieben, haben irgendetwas falsch gemacht, was die Auswahl der Richtung angeht. Was werden die wohl weiter oben gemacht haben?

Im mittleren Bereich, auf einer Höhe von ca. 2300 m, ist´s mit dem lockeren Schieben vorbei. Einige Stufen und Felsabsätze müßen tragend überwunden werden. Auch das geht vorbei, nach ungefähr 300 Höhenmetern kann ich s Radl wieder schieben. Von der Lazins Alm bis zur Stettiner Hütte brauche ich 3 Stunden und 15 Minuten.
Gut, daß ich die Hütte schon von weitem sehen kann, schlecht, daß es mich die letzten 20 Minuten beim Aufstieg, mit Regen, Wind und Graupelschauer erwischt. Völlig durchnäßt komme ich an der Stettiner Hütte an, die Regenjacke bleibt schön trocken im Rucksack... Auf der Stettiner Hütte bin ich in einem Mehrbettzimmer mit sieben anderen Mountainbikern und Wanderern untergebracht. Duschen gibt es leider keine. Als Waschgelegenheiten dienen die Waschbecken in den Toilettenräumen. Es gibt eiskaltes und saukaltes Wasser aus dem Wasserhahn. Ich entscheide ich mich für saukalt... Nach heißen Tee, heißer Nudelsuppe und einem Bierchen gehts auf die Sonnenterasse der Hütte.
Nachdem sich die Regenwolken wieder verzogen haben werden hier noch einige Alpencrosstips unter MTB´ern ausgetauscht...