Cinque Torri | DolomiX MTB Tour

Cinque Torri | DolomiX

Alleghe - Col dei Baldi - Pescul - Selva di Cadore - Rifugio Fedare - Rifugio Averau - Cinque Torri - Bai de Dones - Passo Falzarego - Passo Valparola - St. Kassian - La Villa - St. Martin in Thurn - Zwischenwaser - St. Vigil
67 km / 1220 Höhenmeter

Cinque Torri
Cinque Torri
altes Geschütz am Cal dai Baldi, 1922 m
Cinque Torri
auf gehts...
Cinque Torri
Cinque Torri
Trail nach Pescul, 1415 m
Cinque Torri
die Ortschaft Pescul, 1415 m
Cinque Torri
in der Ferne, Colle Santa Lucia
Cinque Torri
nach 600 hm Asphalt am Passo Giau hängen wir die Bikes an den Hacken
Cinque Torri
die letzten hm vom Passo Giau, ausm Sessellift gesehn :)
Cinque Torri
wir schweben nach oben...
Cinque Torri
...direkt zum Rifugio Averau, 2413 m
Cinque Torri
bleiche Berge..., Dolomiten pur
Cinque Torri
die Westseite der Forzella Ambrizolla - 2012 :)
Cinque Torri
Dolomiti Freerider
Cinque Torri
der markante Cinque Torri, 2361 m
Cinque Torri
Pause am Rifugio Scoiatolli, 2255 m
Cinque Torri
Cinque Torri
Cinque Torri
da hinten sind unsere nächsten Ziele, Passo Falzarego und Passo Valparola
Cinque Torri
ein `who is who`der Dolomiten
Cinque Torri
Cinque Torri
Cinque Torri
mit breiten, verschlammten Reifen rauf zum Passo Valparola
Cinque Torri
Cinque Torri
den kennen wir doch
Cinque Torri
gut ausgebaut gehts runter nach St. Kassian
Cinque Torri
mit Regen hat die Tour vor drei Tagen begonnen, mit einem Regenbogen endet sie :)

Hier, vom Col dei Baldi gehts erstmal gemächlich runter zur Malga Vescova, 100 Höhenmeter rauf zur Forcella Pecol und dann recht deftig, durch einen Wald, runter nach Pescul, 1410 m. Nach diesem feucht schlammigen Downhill sind wir und unsere Bikes eingesaut und die Reifen unserer Radl um ein paar Zentimeter breiter. Auf dem Iron Trail, der oberhalb von Selva di Cadore zur Passo Giau Straße führt ändert sich das nicht.
Egal, wir treten mit unseren schlammschweren Bikes gegen so manche Rennradler an, hinauf zum Passo Giau. Jonas verliere ich bei diesem knapp zweistündigem Asphaltuphill gänzlich aus den Augen. Nicht, weil er weit hinter mir radelt...
An der Rifugio Fedare wartet Jonas, solidarisch wie er ist, auf mich. Unsere Bikes hängen wir nun ein Zeit lang an den Haken. Wir schweben im Sessellift hoch zur Rifugio Averau.

Und jetzt sind wir mittendrin in den Dolomitenfelsen. Wohlklingende Namen wie Rifugio Averau, Rifugio Nuvolau, Forcella Ambrizolla und Cinque Torri sind es die wir an Wegweisern lesen.
Wir fahren eine paar Meter, fotografieren, fahren wieder ein paar Meter und fotografieren wieder.

Der erste Tag unseres DolomiX verlief in mystischer, wolkenverhangener Atmosphäre am Limojoch oben.
Der zweite Tag war ständig geprägt vom dem Trail gegenüberliegenden Marmolada Gletscher.
Und heute, am dritten Tag sind wir miitendrinnen in den bleichen, Kalksteinen, auf einem Hochplateu ohne Bäume und Wiesen.
Erst hinter dem markanten Cinque Torri, wird die Landschaft wieder grün.
Es dauert nicht lange, wie wir nach dem Rifugio Cinque Torri auf Asphalt nach unten schießen: "Hey, was solln des, des is ja Teer?!!??", meutert Johnny.

Gut dass wir die Abkürzung nehmen können, die uns direkt zum Rifugio Bain de Dones führt. Noch besser, dass dieser Downhill schön schlammig, feucht und wurzelig ist. Am allerbesten, dass wir auf diesem Downhill, zwei junge, italienische Mountainbiker welche mit uns in den Trail gestartet sind, weit hinter uns lassen können.
Mit breitem Grinsen geht es anschließend, wieder versaut und verschlammt, auf der Passstraße hoch.
Das Grinsen vergeht uns schnell, es sind doch 300 kräftezerrende Höhenmeter zum Passo Falzarego und weiter zum Passo Valparola. Nach kurzer Pause rollen wir auf dem doch recht langweiligen Weg Nr. 18 nach St. Kassian.
Vor ein paar Wochen bin ich hier noch hoch getreten...

Wir sind schon um 14:00 Uhr in St. Kassian. Gemeinsam beschließen wir, unsere liebe Mama zu überaschen und heute noch nach Hause zu fahren. Im Klartext heißt das, 25 Kilometer auf der Hauptstraße raus zu fahren nach La Villa, Badia, St. Martin bis nach Zwischenwasser und dann noch schnell die knapp 200 Höhenmeter nach St. Vigil hoch zu treten.
Unser Auto am Parkplatz in St. Vigil stehen zu sehen, freut uns dann schon sehr...

Noch mehr freut es uns, nach gut vier Stunden Autofahrt, unsere Mama daheim zu überaschen...