Malga Grassi | MTB Tour

Malga Grassi

Torbole - Riva - Pranzo - Campi - Rifugio Malga Grassi - Sentiero 402 - Sentiero della Pinza - Riva - Torbole
11 km / 1070 Höhenmeter

Malga Grassi
Malga Grassi
...das zieht sich länger...
Malga Grassi
das Dörfchen Pranzo, oberhalb von Riva
Malga Grassi
Malga Grassi
tornante
Malga Grassi
weiter gehts auf der Malga Grassi strada...
Malga Grassi
Malga Grassi
Rifugio Malga Grassi, am Ende des langen uphill
Malga Grassi
da gehts runter
Malga Grassi
loses grobes Geröll
Malga Grassi
Blick zurück
Malga Grassi
Malga Grassi
Chiesa-torre San Giovanni `alla Pinza`
Malga Grassi
Sentiero della Pinza
Malga Grassi
Malga Grassi
Malga Grassi
...im Hafen von Riva
Malga Grassi
Kiosk 2.0, passt auch..

Jonas ist wieder fit, Biken ist ihm leider noch untersagt. Also mache ich die MTB Tour alleine, die wir daheim ausgesucht haben. Schade...

Es geht mit dem MTB Richtung Tennosee. Die Gegend da oben kenne ich vom 2010er Alpencross. Damals kam ich von Madonna di Campiglio und bin schön locker am See vorbei, durch ein paar Bergdörfer nach Riva runter gerollt. Heute geht es bergauf, in angenehmer Steigung durch Deva, Pranzo und schließlich durch Campi. Der lange MTB Uphill, stets auf sonnigem Asphalt zieht sich und zerrt ein wenig an mir. Gut dass der Verkehr kurz vor Campi nachläßt, gleich zerrt das bergauf treten nicht mehr so sehr...
In Campi überfalle ich einen coop-Markt und vertilge gleich meine Eistee-Beute. Nach den letzten Häusern des Dorfes klettere ich im Schatten des Waldes auf der Malga Grassi strada nach oben. Mein Ziel, das urige Rifugio Malga Grassi, in einem einem idyllischen Almgelände gelegen, erreiche ich dann recht schnell. Kurz eine Radler reingeschüttet und ab auf den MTB Trail Nr. 402.

Der ist nicht ohne, Hurra... Große Steine und loses Geröll fordern mich vor allem am Anfang. Auf dem 402er ist zwar immer eine schmale Spur fahrbar. Sobald ich aber aus der Spur raus komme verschlägt es mir den Lenker und ich werde zum Anhalten gezwungen. Weiter unten wird der Weg humaner. Oder soll ich sagen, meine MTB Fahrtechnik besser...

Beim Downhill der Malga Grassi Tour komme ich zum zweiten mal durch die Ortschaft Campi. Anschließend verschlägt es mich in einen Wald wo ich ohne erkennbaren Weg auf der Direttissima über weichen Waldboden nach unten bremse. Der Sentiero dell Pinza bringt mich schließlich bequem nach Riva. Erst auf feinem Schotter an einer verfallenen Ruine vorbei, dann auf gardaseetypischen Betonpisten in Richtung Bastione, dem Wahrzeichen von Riva, das Stadt und See beherrscht.

Die Bastione wurde Anfang des 16. Jh. am Ende der venezianischen Herrschaft über Riva, zum Schutz des unter ihr liegenden Ortes und seiner Einwohner gebaut.
Nach der schnellen, sinkflugartigen Abfahrt mit traumhaften Blicken auf die Dächer von Riva del Garda stehe ich kurz darauf mit heißen Bremsscheiben im Hafen des mediteranen Urlaubsortes.
Nicht lange. Sabine und Jonas warten. Der Hotelpool und der Strand in Torbole wollen auch noch genutzt werden.
Wieder so ein Problem, was keins ist...