MTB Tour Kampenwand

Kampenwand

Bernau a. Chiemsee - Gori Alm - Steinlingalm - Bernau a. Chiemsee
35 km / 950 Höhenmeter

Kampenwand
Kampenwand
das Zackige hinterm Chiemsee müßte die Kampenwand sein...
Kampenwand 03A
der Einstieg in die Tour ist ab der Ortschaft Bernau leicht zu finden
Kampenwand 04A
Kampenwand
an dieser schönen Mariengrotte komme ich sehr früh vorbei
Kampenwand
nach den ersten gut 200 hm wechsle ich zum kurzen Uphilldress
Kampenwand
ist das Martin?
Kampenwand
kurz vorm Gschwendtner Hof
Kampenwand
Guten Morgen...
Kampenwand
ein blinder Passagier an Bord...
Kampenwand 11A
auf Asphalt, gerade weiter Richtung Gori-Alm
Kampenwand 12A
an der Schlechtenberger Kapelle
Kampenwand
verdiente Pause nach der Maiswand
Kampenwand
Kampenwand
hier lässt es sich gut aushalten
Kampenwand
grandiose Sicht auf den Chiemsee
Kampenwand 17A
die steilen Serpentinen rauf zur Gori-Alm
Kampenwand 18A
gegenüber der Gori-Alm, der Sulten-Grashügel (1473 m)
Kampenwand 19A
hier kommen die nächsten 200 hm, rauf zur Steinlingalm
Kampenwand
die Kampenwand (1669 m)
Kampenwand
die überlaufene Steinlingalm (1473 m)
Kampenwand 22A
verdienter Lohn...
Kampenwand
verdienter Lohn...
Kampenwand
Kampenwand
Relaxen im Chiemgau
Kampenwand 26A
Danke für diesen schönen Tag...

Der Garten ist eingewintert, das Brennholz für den Kachelofen ist gemacht.
Warum also nicht mal einen freien Tag Auszeit nehmen und mit dem MTB ins Gebirge fahren? Ein Ziel, um die MTB Saison 2007 gebührend abzuschließen war schnell gefunden. Die Chiemgauer Alpen, genauer, die Kampenwand wollte ich mit dem MTB kennenlernen.

Nach zwei Stunden Autofahrt über Landstraße bin ich am Chiemsee, kurz darauf in Bernau a. Chiemsee. Das Auto stelle ich am Bahnhof in Bernau ab. Der Einstieg in die Kampenwand-Tour ist gleich gefunden. Die B305 am Ortsausgang überquert und schon geht es bergauf... Früh am Morgen ist es noch etwas frisch, die Sonne lacht mir aus tiefblauem Herbstmorgenhimmel ins Gesicht. Was will ich noch mehr...? Erst auf Asphalt, später auf feinem Schotter, führen mich die Wege 37, 38 und 20 Richtung Kampenwand. Es geht vorbei an der Seiser Alm, dem Gschwendtner Hof und der Sameralm. Ich bin das erste mal mit dem MTB in den Chiemgauer Alpen unterwegs, der erste Eindruck ist ein sehr guter. Die Orientierung fällt sehr leicht, die Landschaft um mich rum ist sehr schön... Nach einer kurzen Pause an der Schlechtenberger Kapelle geht es weiter zur Gori-Alm. Hier führen mich enge Serpentinen die sausteile Rampe hoch. Oben an der Alm genieße ich dann den grandiosen Blick runter auf den Chiemsee. Bis hierher hat es sich schon mal rentiert...
Der Weg weiter rauf zur Steinlingalm ist schnell erzählt. An den besonders steilen Stellen asphaltiert, weiter oben auf Schotter, werden die 200 Höhenmeter zurückgelegt. Die Kampenwand rückt immer näher. Die Steinlingalm auf 1473 m Höhe liegt an der Nordseite der Kampenwand. Die Sonne spielt mit den charakteristischen Zacken der Kampenwand, sie zeichnet interessante Gegenlichtsituationen in meine Kamera. Was mir nicht so gefällt, ist das sich hier heroben unzählige Wanderer tummeln. Die Steinlingalm ist total überlaufen, der Wanderweg rauf zum Kampenwand Gipfel gleicht einer "Ameisenstraße". Damit habe ich nicht gerechnet, es ist Dienstag, ein Wochentag... Ich denke, dass die Kampenwand Bahn von Hohenaschau aus, all die Wanderer raufgeschaufelt hat. Frei nach dem Lied: "I gang so gern auf'd Kampenwand, wenn i mit meina Wampn kannt..." Bei meiner MTB Auffahrt war kein einziger Wanderer zu sehen. Ein Gewühl von Menschen wie am Marienplatz in München, viele liegen auf den grünen Almen rum, was mich an den Strand von Bibione erinnert. Die Weiterfahrt, mit dem MTB um die Kampenwand rum zum Grassauer Haus ist unter diesen Umständen nicht möglich. Dafür ist mir der Tag zu schade, als daß ich mich auf dem Weg mit unzähligen Wanderern anlege. Im Gegenteil, ich verbünde mich mit den Wanderern. Selchfleisch mit Kraut und Kartoffeln mit einem kühlen Weißbier mitten unter den Wanderern hat auch was. Auch wenn mein Outfit und mein MTB anfangs fragende Blicke auf mich ziehn...

Fazit: Ein wunderschöner Tag an der Kampenwand. Biketechnisch wäre es ab der Steinlingalm erst interessant geworden. Das war leider nicht möglich... Ich kann mir aber gut vorstellen, die Chiemgauer Alpen wieder mal mit dem MTB zu besuchen. Entweder wieder hier rauf und den Weg an der Kampenwand entlang, rüber zum Grassauer Haus und der Hochplatte angreifen, oder weiter drinnen, evtl. in Reit i. Winkl zu einer Tour starten...