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Auch 2007 haben
Martin und ich uns vorgenommen, wieder einen Alpencross
zu fahren.
Es soll von Landeck über den Fimberpass,
das Val Uina, das Madritschjoch, über die Naturnser
Alm ins Ultental, übers Rabbijoch, Madonna, Stenico
und Ponte Arche nach Riva del Garda gehn. Bei einer
Fahrzeit von nur fünf Tagen, werden täglich
um die 2000 hm auf uns zukommen.
Um unsere Fitness
dafür zu testen, wollten wir eine etwas anspruchsvollere
Trainingseinheit zurücklegen und entschieden
uns für die Zugspitzumrundung.
Am Samstag des Pfingstwochendes brachen wir auf nach
Garmisch-Partenkirchen. Schon nach zweieinhalb Stunden
waren wir da, parkten am Olympia Skistadion, packten
unsere Siebensachen und radelten locker neben der
Zugspitzbahn nach Grainau und rauf zum Eibsee. Von
dort gings weiter auf dem gut zu fahrenden Forstweg
Nr. 21 zur Ehrwald-Zugspitzbahn und über die
Hochthörle-Hütte weiter nach Ehrwald. Hier
ging es auf einem 50 cm breiten Plattenweg durch einen
Campingplatz, an vielen kleinen Privatgärten
vorbei und über blühende Wiesen weiter.
Am Gaistaler Hof war dann aber Schluß mit lustig.
Der Aufstieg zur Ehrwalder Alm, gut 500 hm auf sonnenerhitztem
Asphalt forderte uns heftig. Nach insgesamt 1300 hm
und 40 km Strecke hatten wir uns die Mittagspause
auf der Alm mehr als verdient.
Nach der Ehrwalder Alm ging es noch mal 100 hm rauf
zur "Pestkapelle". Diese liegt oberhalb
der Ehrwalder-Alm und wurde in Gedenken an das Pestjahr
1634 von Bauern im gleichen Jahr errichtet. Die Kapelle
markiert nahezu den höchsten Punkt unserer Tour.
Danach ging es von 1617 m Höhe runter durch das
Gaistal, links von uns das Wettersteingebirge, rechts
von uns die "Mieminger Kette" mit ihren
schneebedeckten Gipfeln. Von Leutasch aus führte
uns der Weg Nr. 35 abwechslungsreich über Steine
und Wurzeln bis nach Unterkirchen. Die letzten Meter
bis nach Mittenwald legten Martin und ich auf der
Hauptstraße zurück.
Zwischen Leutasch und Mittenwald prasselte heftiger
Regen auf uns nieder. Eine Erfahrung, auf die wir
bei unserem nächsten AlpenX gerne verzichten
würden. Bei Sonnenschein gings dann ab Mittenwald
wieder leicht bergauf, an Lautersee, Ferchensee und
Schloß Elmau vorbei nach Graseck. Auf Asphalt
kamen wir dann fast senkrecht runter zum Eingang der
Partnachklamm. Die letzten Meter zum Olympia Skistadion
waren gerade recht zum outchillen.
Fazit: Die Zugspitzrunde ist vom fahrtechnischen her
absolut unproblematisch. Eigentlich langweilig. Der
landschaftliche Reiz liegt im Mittelmaß, ich
bin einfach kein Fan von Wetterstein und Karwendel...
Die Schwierigkeit der Tour liegt meiner Meinung nach
in der Länge. Wir kamen auf 84 km Strecke und
1950 hm. Und genau das wollten wir. Der Alpencross
kann kommen ...
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