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Direkt am Hotel
Val Uina vorbei führt der Weg rauf zu unserem
heutigen Highlight.
Wir frühstücken schon um 7 Uhr und sitzen
gleich danach im Sattel. Bei angenehm kühlen
Temperaturen treten wir hinauf zur Alp Uina Dadaint.
Hier bekommen wir die ersten Sonnenstrahlen des Tages
ab, nicht lange, dann verschwinden wir wieder im Schatten.
Bald sind wir dann mitten drinn im Val Uina. Eine
Röhre, die in 150 m Höhe in den Fels gesprengt
wurde. Was heißt "in den Fels"? In
eine Felswand...
Beim Schieben durch dieses kolosale Bauwerk merken
Martin und ich nicht, wie wir 200 Höhenmeter
sammeln. Mit Worten nicht zu beschreiben...
Vom oberen Talausgang des Val Uina bis zur Sesvennahütte
macht uns das Wegli ein paar Problemli. Es liegen
einfach zu viele große Steinli drauf und s Spurli
ist einfach zu eng. Wir schieben mehr als wir fahren
auf dem ständig ansteigenden Weg Nr. 18.
Salve bella italia, salve alto adige. Servus Südtirol.
Nachdem wir die Schweiz verlassen haben, sind wir
schnell auf der Sesvennahütte. Bei Sesvennanudeln
und Spezi besprechen Martin und ich den Weg runter
ins Vinschgau, unseren Obstgarten. In der Ferne sehen
wir schon heute "König" Ortler und
seine Untertanen. In dessen Reich werden wir morgen
unser Unwesen treiben.
Die Abfahrt nach Laatsch ist purer Genuß, erst
steil aber fahrbar, dann nur mehr fahrbar. Auch auf
dem Etschtalradweg kommen wir gut voran. Ich hätte
nicht gedacht, dass der bis Prad ständig leicht
abfallend ist. Genußbiken Nummer zwei.
In Prad überfallen Martin und ich einen Spar-Markt
und wollen dann eigentlich nicht mehr weiter. mit
dem Genußbiken ist es vorbei. In der heißen
Nachmittagssonne wartet noch der 900 hm Anstieg rauf
nach Sulden auf uns. Augen zu, Gehirn aus, und es
geht weiter.
Ab der Stilfserbrücke nehmen wir die Abkürzung
Weg Nr. 13, schieben dabei durch kniehohes Gras und
sind dann wieder froh auf die Hauptstraße zu
stoßen. Schön dass Martin alle 100 hm auf
einen kleinen Plausch auf mich wartet.
Wie wir dann kurz nach 18:00 Uhr in Sulden ankommen,
sind bei Martin und mir die Akkus leer. Unsere Garni
Olympia finden wir schnell, checken ein und zwei Stunden
später traben wir in die gegenüberliegende
Pizzeria Alpini.
Pizza und nur ein Bierchen, ich schlaf vor meiner
Pizza fast ein. Das muß wieder anders werden...
Bettruhe schon um 21:35 Uhr, Ohje... |
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