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Es ist wieder soweit.
Schon wie letztes Jahr starten Martin und ich zum
Alpencross. Wieder Mitte Juli und wieder bei Kaiserwetter.
Leider haben wir in diesem Jahr nicht so viel Zeit,
nur fünf Tage, sodaß wir unseren Startort
etwas weiter in die Berge verlegen müssen. Von
Ischgl aus geht es los...
Nach dem obligatorischen Startfoto in Ischgl, im Paznaun,
führt uns eine schmale, sehr steile Asphaltstraße
Richtung Idalpe. Ein Naturerlebnis ist das noch nicht,
wir werden von LKWs und lärmenden Baustellen
eingestaubt.
Weiter oben öffnet sich dann das
Fimbertal. Der Weg ist nicht mehr so steil und anstatt
der Baustellen sehen wir fließige Leute, die
bei der Heuernte sind. Die Sonne scheint, doch es
weht uns ein frischer Wind ins Gesicht. Nach der Bodenalpe
und der Gampenalpe ist Schluß mit Asphalt. Schotter
knirscht jetzt unter unseren Stollen. Der Weg ist
jetzt flach und angenehm zu fahren.
Wir befinden uns
mitten in einer Kuhweide und sind immer wieder froh,
wenn die Tiere uns unbehelligt vorbei lassen. Eine
Kuh fragt mich jetzt schon: "Wer ist das Rindvieh
von uns beiden?" Noch antworte ich mit: "Du."
Nach der schweizer Grenze ist es nicht mehr weit zur
"Heidelberger Hütte". Hier treffen
wir mehr Biker als Wanderer. Zum Einkehren ist es uns hier zu voll,
wir wollen weiter. Nach Müsliriegel und Wasser
aus der Trinkflasche, führt uns der unfahrbare
Pfad nach links steil bergauf zum Fimberpass. 400
Höhenmeter wird das Bike geschoben und über
Felsstufen gehievt. Gut dass keine Kuh mehr da ist,
die blöde Fragen stellt.
Nach gut einer Stunde ist die Tragerei vorbei, der
Fimberpass ist geknackt.
Die Abfahrt runter ins Engadin ist das Beste was
mir bis dahin unter die Stollen kam. Eigentlich durchgängig
zu fahren. Absoluter Höhepunkt ist ein Trail
in einem trockenen Bachbett. Auch hier kommen Martin
und ich erstaunlich gut über die großen
Steinbrocken.
Ab Griosch rollen wir auf einer Forststraße
über Vna und Ramosch nach Sur En. Davor gibts
noch einen klasse schweizer Milchkaffee im Gasthaus
Zuort.
Unser Hotel Val Uina finden wir in Sur En sofort.
Es liegt direkt an unserem morgigen Weg zum nächsten
Highlight, dem Val Uina.
Aber erst mal wird der erste Erfolg gefeiert. Mit
Zigeunerspiessli und Bier... |
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